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DR
Ang
Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt
Angelou, Maya, 2018| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-518-46897-5 |
| Verfasser | Angelou, Maya
|
| Beteiligte Personen | Oberländer, Harry
|
| Systematik | DR - Belletristik |
| Verlag | Suhrkamp |
| Ort | Berlin |
| Jahr | 2018 |
| Umfang | 321 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Reihe | Suhrkamp Taschenbuch |
| Reihenvermerk | 4897 |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Maya Angelou. Aus dem amerikan. Engl. von Harry Oberländer |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Ursula Pirker; Autobiographie einer Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin. (DR) Maya und ihr Bruder Bailey wachsen in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts im Laden der Großmutter am Rande einer Baumwollplantage auf. Ihre Eltern haben sich früh getrennt und die Mutter hatte ihre damals drei- und vierjährigen Kinder ohne Begleitung einfach in den Zug zur Großmutter gesetzt. Maya und Bailey waren es daher früh gewohnt, sich alleine durchzuschlagen. Besonders bei Maya hat sich daraus ein gewisser Trotz gegen die vorherrschende Macht der Weißen entwickelt. Mit großem Entsetzen wurde sie einige Male Zeugin, wie "arme weiße" Kinder, die keinerlei Bildung und Benehmen hatten, doch mächtig genug waren, um ihre Großmutter zu demütigen. Die Kindheit von Maya und Bailey ist aber nicht nur vor dem Hintergrund der Rassendiskriminierung in den Vereinigten Staaten gekennzeichnet, sondern auch von großen innerfamiliären Brüchen. Nachdem sie sich gerade an die Großmutter und das Leben am Land gewöhnt hatten, werden sie plötzlich wieder zur Mutter gebracht. Als Maya mit 8 Jahren vom Freund der Mutter brutal vergewaltigt wird und danach regelrecht verstummt, ist die Mutter überfordert und schickt beide Kinder wieder zur Großmutter. Während Bailey an diesem Hin und Her fast zerbricht, setzt sich Maya mit all diesen Ungerechtigkeiten, sowohl in ihrer Familie, als auch im Land, auseinander und entwickelt durch die erduldeten und miterlebten Schmähungen und Demütigungen die notwendige Kraft, für die Rechte der Schwarzen zu kämpfen. Die Autobiographie ist bereits 1969 erschienen und gänzlich aus der Sicht des Kindes von damals geschrieben. Der Aufbau ist chronologisch gestaltet. Die anfänglich sehr detaillierten Schilderungen lassen im Laufe des Textes nach. In den letzten Kapiteln werden größere Zeitspannen kurz zusammengefasst. Die Schilderung der Rolle der Mutter im Leben der Kinder ist aus meiner Sicht nicht gänzlich konsequent, da diese einmal als egoistisch und später wieder als liebende Mutter dargestellt wird. Insgesamt ein erschütterndes, fesselndes, frustrierendes und dennoch Mut machendes Buch. Gut, dass es wieder aufgelegt wurde. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Alma Svaldi; Die Ikone der afroamerikanischen Literatur erzählt in diesem autobiografischen Buch von ihrer Kindheit und Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren. Viele Jahre verbringt sie und ihr Bruder bei der liebevollen, aber strengen Großmutter in Stamps in Arkansas. Der Laden der Großmutter, die Kirche und die Menschen ihres Stadtviertels sind ihre Welt, Strikte Rassentrennung macht die Welt der Weißen unerreichbar. Armut, Demütigungen und Gewalt sind alltäglich. Eine Rückkehr zu ihrer Mutter nach St. Louis endet, nachdem Marguerite vom Freund ihrer Mutter sexuell missbraucht wird. Die Achtjährige verstummt und wird mit ihrem Bruder zur Großmutter zurückgeschickt. In der vertrauten Umgebung findet sie allmählich, auch mit Hilfe der Literatur, ihre Sprache wieder. Jahre später kehren die Geschwister zur Mutter nach San Francisco zurück. Dort gibt es mehr Freiheiten und die Möglichkeit weiter die Schule zu besuchen, während der Beginn des Zweiten Weltkrieges die Stadt verändert. Das Buch, erstmals 1969 erschienen, ist die Geschichte eines trotzigen Mädchens, das gegen Widerstände kämpft. Maya Angelou wird später als Bürgerrechtlerin enge Vertraute von Martin Luther King und Malcolm X. Die Geschichte zeichnet aber auch ein eindringliches Bild vom Amerika der dreißiger und vierziger Jahre. Ein beeindruckendes Buch. Für größere Bibliotheken geeignet. |
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