Wir Kühe

Murdock, Catherine Gilbert, 2006
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Medienart Buch
ISBN 978-3-551-58155-6
Verfasser Murdock, Catherine Gilbert Wikipedia
Beteiligte Personen Bean, Gerda Wikipedia
Systematik JE - Erzählungen und Roman
Verlag Carlsen
Ort Hamburg
Jahr 2006
Umfang 270 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Catherine Gilbert Murdock. Aus dem Engl. von Gerda Bean
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Gertrud Sternad;
Eine 15-Jährige erhebt sich aus dem "Kuh-Dasein" und geht ihren eigenen Weg. (ab 13) (JE)

Die 15-jährige DJ Schwenk fühlt sich wie eine Kuh. Wie eine der 32 Kühe, die sie täglich melken muss, genau genommen zweimal täglich. Ganz nebenbei erledigt sie auch noch den Rest der Arbeit auf der Farm des Vaters, der sich nach einem Unfall nur langsam erholt. Nur manchmal findet ihr jüngerer, mehr als nur schweigsamer Bruder Curtis Zeit ihr zu helfen. Er ist Star der hiesigen Baseball-Mannschaft, doch hat er eigentlich weder mit Baseball noch mit dem Familiensport Football wirklich etwas am Hut. DJs Mutter hat gleich zwei Jobs an der Schule. Die älteren Brüder verließen nach einem Streit mit dem Vater die Farm und spielen Profi-Football an ihren Colleges. Daher schickt der mit der Familie befreundete Trainer des rivalisierenden Football-Teams der Nachbarstadt DJ in Form des Jungen Brian Nelson Unterstützung. Er ist Quaterback und somit von Mädchen umschwärmter Star dieser Mannschaft. Brians Hilfe scheint zu Anfang motivationslos und verzichtbar. Doch als DJ ihn zu trainieren beginnt, entwickelt sich eine Freundschaft.
DJs Vater benennt seine Kühe nach Footballspielern, bäckt wochenlang Brownies, um den Geschmack zu perfektionieren, und ihre Mutter hat Geheimnisse. Der kleine Bruder sammelt Tierschädel und geht gerne zum Zahnarzt. DJ selbst interessiert sich nicht für die Dinge, für die sich andere Mädchen in ihrem Alter zu begeistern scheinen. Eine ganz normale Familie also. Genau genommen geht es aber um das Sprechen, das Miteinander-Sprechen, wie es in manchen Familien und Freundschaften mehr und in anderen eben weniger gepflegt wird. Und auch wenn uns die amerikanische Kultur schon in allen Lebenslagen durchdringt, geht es hier um zwischenmenschlich Spannendes von der ersten bis zur letzten Seite.

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