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JD
Wol
Wir
Wolfsgruber, Linda, 2017| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-7022-3592-5 |
| Verfasser | Wolfsgruber, Linda
|
| Systematik | JD - Bilderbuch |
| Verlag | Tyrolia |
| Ort | Innsbruck |
| Jahr | 2017 |
| Umfang | [94] S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Linda Wolfsgruber |
| Illustrationsang | zahlr. Ill. (farb.) |
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Ines-Bianca Vogdt; Wir sind da. Und wer sind wieder wir? Grantig oder sanft? Zerstreut oder wild? Verliebt oder wunderlich? In einem kleinen quadratischen Bilderbuch, 17,6 cm x 17,6 cm, 1 cm dick und fünfundvierzig bunten Brustbildern versucht Linda Wolfsgruber diese Frage zu beantworten. Oder gibt sie die Frage an den Betrachter zurück? Denn wer verliebt ist, wirkt oft wunderlich, Sanftmut kann in frustrierten Grant umschlagen und wie wild ist Zerstreutheit! Plakativ oder zufällig wie die saftig gestrichelten farbigen Kreidezeichnungen wirken die charakterisierenden Adjektive, die den Porträts jeweils auf einer weißen Seite zugeordnet sind. Freilich, es genügen bekanntlich Sekundenbruchteile, um sich zu verlieben oder das Gegenüber scheinbar in die richtige Stimmungsschublade zu stecken. Aber hier haben wir einmal richtig Zeit. Stimmt der erste Eindruck? Könnte es nicht auch ganz anders sein? Ist es vornehm, violette Schatten im Gesicht zu haben? Ist Herr Settembrini ein unwiderstehlicher Drehorgelmann? Was sagen Kopfbede- ckung oder Haarfarbe über den Charakter? Vorwärts und rückwärts blättert man in dem Bändchen, jede Seite weist einen anderen Farbrahmen auf, jedes Adjektiv zeigt seine Zweideutigkeit auch in zweifacher Typographie: Helvetica, überlappt mit sauberer Handschrift und alles so schön bunt! Augenschmaus und Klangvergnügen zugleich, hier zergehen Vorurteile buchstäblich auf der Zunge. Daran hat die grafische Gestaltung wesentlichen Anteil. Und wie gut, dass Papier und Umschlag dick und strapazierfähig sind. Matt glänzt das Bändchen, die aufgemalte, lindgrüne Banderole gibt uns das Gefühl, ein Geschenk in den Händen zu halten. Und es stimmt. Das mutwillige Kaleidoskop erfrischt den Blick auf das rätselhafte Wir, auf uns Mitmenschen. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Annamaria Zelger; Linda Wolfsgruber malt 45 Gesichter, 45 Porträts mit einem farbigen Passepartout, die dem Betrachter entgegenblicken. Die Vielfalt der dargestellten Gesichter geht von jung zu alt, über weiblich und männlich, zu verschiedenen Hautfarben. Die Feststellung "Wir sind da" unterstreicht die Vielfalt des menschlichen Seins. Nimmt man dann allerdings die Adjektive ins Visier, die jedem Gesicht zugeordnet sind, dann kommen Fragen auf. Was hat das Gesicht mit dem zugeordneten Gefühl zu tun? Bei manchen Porträts scheint keine Übereinstimmung zwischen Bild und Text zu herrschen, während andere scheinbar zusammenpassen. Was sagt das Gesicht über die Person und was der Text? Wovon lassen wir uns leiten? Ist reine Willkür am Werk oder steckt doch etwas dahinter? Je länger man die Bilder betrachtet, umso deutlicher wird, dass man ganz leicht in die Vorurteilsfalle tappen kann, dass man sich von dem zugeordneten Adjektiv verleiten lässt. Ein kleines Büchlein, das viele Fragen aufwirft und deutlich macht, dass "Wir" sehr vielfältig sind und jeder fröhlich, traurig, wild, vielfältig, verliebt, einfallsreich ... in sich trägt, egal mit welchem Gesicht wir geboren worden sind. (ab 4 J.) ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Ohne jede paratextuelle Ablenkung wird man als Betrachter_in in eine kollektive Gefühlserprobung hineingezogen: Wir sind grantig, verträumt, zugeknöpft, toll und vieles mehr. Im quadratischen Kleinformat wird jede dieser Emotionen und Wesenszuschreibungen einem Gesicht gegenübergestellt wobei explizite Nicht-Entsprechungen zum Stilmittel werden. Denn die multikulturelle Menschen-Auswahl spielt durchaus mit intuitiv vorgenommenen Zuschreibungen, die durch die bestechende Einfachheit der Bildkompositionen gleichermaßen unterstützt wie unterlaufen werden: Mit Farbstift werden die Gesichter klar konturiert in den Weißraum gesetzt und durch grobgliedrige Details variiert. Augen, Nase, Mund und Hautfarbe setzen sich in ihrer Vielfalt in der Wahl von Halskrägen, Frisuren und Kopfbedeckungen fort. Angeregt wird damit das freie Spiel der Vorstellungskraft, das in der literarischen Vermittlung zu einem Memory menschlicher Individualität erweitert werden kann. *STUBE* ---- Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); Autor: Martina Koler; 45 Portraits, die unterschiedlicher und facettenreicher nicht sein könnten. Sie laden ein, sich in den Gemütszustand der dargestellten Personen zu versetzen, sich Geschichten auszudenken, mit den emotionalen Zuordnungen zu spielen, diese zu überdenken und zu verändern. Ein kleines quadratisches Bilderbuch, das in seiner Fülle das "Wir" darstellt - einfach, beliebig und vielschichtig. Jede Doppelseite ist von einem schlichten bunten Rahmen umgeben. Darin rechts ein Menschengesicht: bunt, vielfältig, vielsagend. Alte und junge, schwarze und weiße, weibliche und männliche Gesichter blicken uns an, mit langen und kurzen Haaren, mit oder ohne Kopfbedeckung. Links davon in Druck- und Schreibschrift eine zuweisende Eigenschaft: quirlig, kurzsichtig, langsam, hübsch Trifft diese das dargestellte Bild oder haben wir uns etwas gänzlich anderes vorgestellt? Sind Begriffe und Bilder austauschbar? Was machen Bilder und Wörter mit uns? Was machen wir mit ihnen? Ein Buch, das uns herausfordert, das uns zu denken gibt, das unsere Vorurteile entlarvt, Gemeinsames und Individuelles offenlegt und unsere Offenheit gegenüber Neuem und Anderem einfordert. Ein Buch, in dem WIR uns wiederfinden, wenn wir wollen und es zulassen, denn "wir sind da". |
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